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Katzen erbrechen gelb

Katzen erbrechen gelb

Katzen erbrechen gelb

Dass Katzen hin und wieder erbrechen, ist zunächst nichts Ungewöhnliches. Im Normalfall steckt dahinter der Reflex, Haarballen, die durch das Putzen im Magen gelandet sind, dort wieder herauszubekommen.

Neben harmlosen Ursachen kann es aber auch sein, dass eine Katze aufgrund einer ernstzunehmenden Erkrankung erbricht. In diesem Fall ist schnelles Handeln gefragt und ein Besuch beim Tierarzt nötig, der die Ursache für das Erbrechen untersuchen kann.

Katze mit geöffnetem Maul auf Teppich

Warum erbrechen Katzen?

Es gibt viele Auslöser dafür, dass Katzen erbrechen. Neben harmlosen Ursachen wie Haarballen oder zu hastigem Fressen können auch Krankheiten, Parasiten, Vergiftungen oder andere gesundheitliche Probleme dahinterstecken.

Erbrechen wird zu den Schutzreaktionen gezählt, mit denen sich der Organismus der Katze gegen Krankheitserreger oder schadhafte Stoffe wehrt. Die meisten Katzen erbrechen regelmäßig, um zuvor durch die Fellpflege verschluckte Haare aus dem Magen loszuwerden. Auf diese Weise wird der Magen zudem gereinigt. Häufiges Erbrechen ist bei Katzen zu Zeiten des Fellwechsels, sprich im Frühjahr und im Herbst zu beobachten.

Die Katze kann sich aber auch übergeben, weil sie kürzlich eine zu große Mahlzeit schnell heruntergeschlungen hat. Bei Freigängern besteht die Gefahr, dass sie sich bereits an anderer Stelle satt fressen und dann zu Hause nochmals zulangen. Viele Katzen erbrechen sich, wenn sie Katzengras gefressen haben. Das Kauen und Fressen der langen Grashalme ruft einen Würgereiz hervor, weshalb es oftmals bewusst durchgeführt wird, wenn Katzen das Bedürfnis dazu haben, sich zu übergeben.

Hinter einmaligem oder häufigem Erbrechen können aber auch andere Ursachen stecken. Meistens gehen diese mit weiteren Symptomen einher. Zu den Auslösern gehören:

  • Verschluckter Fremdkörper
  • Futterunverträglichkeit
  • Magen-Darm-Erkrankung wie Magenschleimhautentzündung oder Darmverschluss
  • Vergiftung
  • Parasiten

Krankheiten, auf die das Erbrechen als Symptom hinweisen kann, sind:

  • Störungen des Stoffwechsels
  • Nierenleiden
  • Gehirnkrankheiten oder -verletzungen
  • Infektionskrankheiten durch Viren oder Bakterien
  • Schilddrüsenfunktionsstörungen
  • Tumore

Anhand der verschiedenen möglichen Ursachen für Erbrechen von Katzen wird deutlich, wie wichtig es ist, dass man dieses Verhalten ernst nimmt. Anhand der Farbe und Konsistenz des Erbrochenen kann man häufig schon erahnen, ob es sich um das harmlose Auswürgen verschluckter Haare oder das Symptom einer ernsthaften Erkrankung handelt. Um ganz sicherzugehen, sollte man das Tier umgehend in einer Tierarztpraxis untersuchen lassen.

Ursachen für gelbes Erbrechen

Wenn das Erbrochene eine deutlich gelbe Färbung aufweist, ist zunächst davon auszugehen, dass eine Erkrankung dahintersteckt. Möglicherweise leidet die Katze an einer Fettleber, Gallen- oder Leberentzündung. Möglich sind auch eine Nieren- oder Blasenentzündung, Blutvergiftung oder Stress.

Wenn die Katze gelb erbricht, handelt es sich dabei häufig um Gallenflüssigkeit. Das spricht für einen leeren Magen der Katze beziehungsweise eine bakterielle oder virale Infektion.

Symptome

Erbrechen allein ist keine Krankheit, sondern ein Begleitsymptom. Treten zusätzlich Fieber, Durchfall, Fressunlust oder Schmerzen auf, sollte die Ursache unbedingt abgeklärt werden.

Diese Symptome sind abhängig von der vorliegenden Ursache, die nur ein Tierarzt oder eine Tierärztin herausfinden kann. Mögliche weitere Symptome sind:

  • Müdigkeit und schlechter Allgemeinzustand
  • Erhöhte Körpertemperatur und Fieber
  • Durchfall, Fressunlust, Gewichtsverlust und andere Magen-Darm-Symptome
  • Wassermangel (Dehydration)
  • Gegebenenfalls Schmerzen

Wie erkennt man, ob das Erbrechen ein ernsthaftes Problem ist?

Nicht immer ist Erbrechen bei Katzen harmlos. Spätestens wenn die Katze sich wiederholt erbricht, kein Futter mehr behält oder weitere Beschwerden zeigt, ist tierärztliche Hilfe nötig.

Nicht immer ist Erbrechen bei Katzen etwas Harmloses. Manchmal steckt sogar eine gefährliche Erkrankung dahinter. Auch dann, wenn die Katze vergiftet wurde und sich ihr Körper durch Erbrechen gegen die Giftstoffe wehrt, handelt es sich um einen lebensbedrohlichen Notfall. In jedem Fall muss dann umgehend tierärztliche Hilfe erfolgen.

Die folgenden Symptome deuten darauf hin, dass das Erbrechen kein harmloser Zwischenfall mehr ist:

  • Das Erbrochene ist verfärbt und riecht sehr unangenehm.
  • Die Katze übergibt sich mehrmals hintereinander.
  • Die Katze kann kein Futter mehr aufnehmen, ohne danach zu erbrechen.
  • Das Erbrechen wird von anderen Symptomen begleitet.

Stellt man fest, dass das Erbrochene ungewöhnlich dunkel ist und nach Fäkalien riecht, kann dahinter ein lebensbedrohlicher Darmverschluss stecken. Dieser muss so schnell es geht operiert werden. Erbricht die Katze immer wieder und mehrmals hintereinander, deutet das auf eine Vergiftung oder Infektion hin.

Doch auch dann, wenn sich Katzen in regelmäßigen Abständen erbrechen, wie mehrmals in der Woche oder sogar häufig am Tag, sollten sie umgehend untersucht werden.

Erbrechen als natürlicher Schutzmechanismus des Körpers

Wenn Katzen erbrechen, handelt es sich zunächst um einen Reflex des Körpers. Damit versucht der Organismus, schädliche Stoffe, Krankheitserreger oder unverdauliche Haarballen wieder loszuwerden.

Voraussetzung dafür ist, dass ein bestimmter Reiz das Brechzentrum im Gehirn der Katze aktiviert. Daraufhin beginnen die Muskeln im Bauch-, Zwerchfell- und Magenbereich zu kontrahieren, bis der Magen sich schließlich entgegengesetzt entleert.

Das macht deutlich: Beim Erbrechen handelt es sich um einen natürlichen Schutzmechanismus, bei dem der Körper versucht, etwas loszuwerden. Dabei kann es sich um schadhafte Stoffe nach einer Vergiftung, aber auch um Viren oder Bakterien handeln. Der Katzenmagen befreit sich dadurch aber auch von Haarballen, die von der Katze schlecht verdaut werden können.

Mögliche Auslöser für gelbes Erbrechen bei Katzen

Gelbliche Flüssigkeit oder gelber Schaum im Erbrochenen sprechen häufig für Galle im Magen. Mögliche Auslöser sind Verdauungsstörungen, Futtermittelunverträglichkeiten, Gastritis, Parasitenbefall oder Lebererkrankungen.

Es ist wichtig, dass man sich nicht nur das Verhalten der Katze, sondern auch die Farbe und Konsistenz ihres Erbrochenen ansieht. Handelt es sich dabei um eine gelbliche Flüssigkeit oder gelben Schaum, sollte man handeln und die Katze in eine Tierarztpraxis bringen. Ein Tierarzt wird sie untersuchen und so herausfinden, wo die Ursachen für das gelbe Erbrechen liegen. Bei den folgenden Aufzählungen handelt es sich um mögliche Ursachen für gelbes Erbrechen. Eine Diagnose ersetzen diese Informationen jedoch nicht.

Verdauungsstörungen

Ist das Erbrochene der Katze leicht gelb bis grünlich verfärbt, deutet das darauf hin, dass sich Galle darin befindet. Dabei handelt es sich um einen Verdauungssaft. Gebildet wird er zunächst in der Leber, die Speicherung erfolgt aber in der Gallenblase. Gallenflüssigkeit ist wichtig, um Fette aus der Nahrung zu lösen und dabei die Verdauung zu unterstützen, weshalb sie in den Dünndarm abgegeben wird.

Erbricht die Katze gelb, kann man davon ausgehen, dass sich Gallenflüssigkeit im Magen befindet. Sie ist bitter und verursacht das Erbrechen. In diesem Fall ist von einer Verdauungsstörung auszugehen, die sich beispielsweise als eine zu geringe Darmbewegung äußern kann. Daneben kommen aber auch eine Magenschleimhautentzündung oder eine Entzündung des Darms infrage.

Futtermittelunverträglichkeit

Reagiert eine Katze abnormal auf einzelne Bestandteile ihres Futters, spricht man von einer Futtermittelunverträglichkeit. Auch dabei handelt es sich nicht um eine eigenständige Krankheit, sondern um einen Oberbegriff. Von Tierärzten wird die Futterunverträglichkeit in Futtermittelallergie, Futtermittelintoleranz und Futtervergiftung eingeteilt.

In den meisten Fällen verläuft eine Futtermittelunverträglichkeit bei Katzen mild. Das gilt besonders dann, wenn die betroffene Katze rechtzeitig tierärztlich behandelt wird. Im Falle einiger Ursachen sind jedoch auch schwere Beschwerden möglich, die sich dann wiederum zu einem Notfall entwickeln können. Möglich ist das beispielsweise bei einem allergischen Schock oder bei ernsthaften Vergiftungen.

Infografik zu gelbem Erbrechen bei Katzen

Gastroenteritis (Magenschleimhautentzündung)

Im Falle einer Magenschleimhautentzündung bei Katzen wird zwischen akuter Gastritis und chronischer Gastritis unterschieden. Folgende Anzeichen sind dabei häufig zu bemerken:

  • Deutliches Abnehmen: Die Katze hat weniger Lust zu fressen und keinen Appetit. Das äußert sich nicht zuletzt dadurch, dass die Katze nicht zunimmt.
  • Erbrechen: Sie würgt immer wieder und erbricht neben kürzlich aufgenommenem Futter auch gelben Schleim.
  • Schmerzen: Diese äußern sich bei Katzen häufig durch wahrnehmbares Zähneknirschen. Es kann auch sein, dass sich die betroffene Katze nicht mehr anfassen lassen möchte, vor allem nicht in der Region des Oberbauchs.
  • Starkes Speicheln: Das kann dazu führen, dass sich in ihrem Maul ein heller Schaum bildet.
  • Ungewöhnliche Fressgewohnheiten: Die Katze frisst auffällig viel Gras.
  • Trägheit: Viele Katzen schlafen im Rahmen der Erkrankung besonders viel oder gehen seltener nach draußen als gewöhnlich.

Parasitenbefall

Durch Parasiten, wie zum Beispiel Würmer, kann die Magenschleimhaut stark beschädigt sein und deswegen Erbrechen auslösen. Oftmals wird dabei auch Schleim ausgespuckt. Ein Parasitenbefall sollte immer unter tierärztlicher Anleitung behandelt werden.

Lebererkrankungen

Nicht immer ist es leicht, eine Lebererkrankung der Katze zu erkennen. Die Symptome können sehr unterschiedlich sein, je nachdem, um welche Erkrankung der Leber es sich konkret handelt. Zunächst treten häufig unspezifische Symptome, wie Erbrechen, Durchfall oder Verstopfungen auf. Kranke Katzen sind auch häufig von stumpfem und glanzlosem Fell, aber auch von Appetitlosigkeit geplagt.

Viele Katzen, die an einer Lebererkrankung leiden, sind auffällig müde oder zeigen ein gestörtes Verhalten. In schlimmen Fällen kann es zu Krampfanfällen kommen. Lebensbedrohlich wird es auch dann, wenn die Entgiftungsfunktion der Leber völlig ausfällt und die Katze ins Koma fällt.

Ein deutliches Symptom bei solchen Erkrankungen ist die Gelbsucht. Dabei färben sich die Haut und die Schleimhäute gelblich, was besonders gut an der Maulschleimhaut und im Bereich der Augen zu sehen ist. Allerdings tritt Gelbsucht nicht immer auf. So ist es wahrscheinlich, dass keine gelblichen Verfärbungen an den genannten Stellen auftreten, obwohl die Katze an einer Lebererkrankung leidet.

Im Extremfall kann die Leber anschwellen oder sogar ihre Lage verändern, sodass sie sich ertasten lässt. Auch eine Lebererkrankung ist immer ein Fall für den Tierarzt. Dieser untersucht zunächst Blut und Urin, um den Verdacht auszuschließen oder zu bestätigen.

Behandlungsmöglichkeiten für gelbes Erbrechen

Wie eine Katze mit gelbem Erbrechen behandelt wird, hängt immer von der Ursache ab. Erst nach einer verlässlichen Diagnose lässt sich entscheiden, welche Therapie sinnvoll ist.

Wurde beispielsweise eine Futtermittelunverträglichkeit festgestellt, sollte das Futter umgestellt werden. In der Regel lassen die Symptome bald darauf nach.

Katzen, die aufgrund einer Erkrankung häufig erbrechen, sollten weder Küchenabfälle noch fettige oder stark gewürzte Speisen bekommen. Auch bei einer gesunden Katze können diese Lebensmittel zu Magen-Darm-Problemen führen.

Flüssigkeitszufuhr und Hydratation

Katzen, die aus verschiedenen Gründen immer wieder erbrechen, verlieren dadurch viel Flüssigkeit. Damit die betroffene Katze nicht dehydriert, muss sichergestellt werden, dass sie wieder neue Flüssigkeit aufnimmt. In diesem Fall ist es noch wichtiger als sonst, dass man der Katze immer frisches Wasser bereitstellt.

Beobachtet man, dass die Katze dennoch nicht trinken möchte, sollte sie aktiv dazu animiert werden. Dazu kann man beispielsweise einen Finger ins Wasser eintauchen und an ihr Mäulchen halten. Für andere Katzen ist es wichtig, dass sich mehrere Trinkgefäße in der Wohnung befinden, damit sie sich ihren bevorzugten Ort zum Trinken aussuchen können.

Eine Katze, die keine Flüssigkeit mehr zu sich nimmt, muss so schnell wie möglich zum Tierarzt. Wasser kann beispielsweise auch mit einer Spritze in den Körper der Katze befördert werden, wenn diese sich weigert, es oral aufzunehmen.

Diätetische Anpassungen

Die kranke Katze sollte eine Schonkost erhalten, solange sie immer wieder erbricht. Dafür eignen sich zum Beispiel mageres Hühnerfleisch, gekochter Reis und geriebene Karotten. Je nach zugrundeliegender Erkrankung kann es auch notwendig sein, die Katze auf ein spezielles Diätfutter umzustellen.

Hausmittel, die sich hingegen bei Menschen mit Verdauungsproblemen eignen, sollten niemals ohne tierärztlichen Rat an eine Katze verfüttert werden.

Medikamentöse Behandlung

Bei einigen Erkrankungen kommt auch eine medikamentöse Behandlung der Katze infrage. Entsprechende Medikamente erhält man immer erst beim Tierarzt nach erfolgreicher Diagnosestellung. Je nach Ursache kommen folgende Arten von Medikamenten für Katzen infrage:

  • Bakterieller Infekt: Antibiotika
  • Parasitenbefall des Darms: Wurmkur
  • Begleitend zur Beruhigung des Magens: Schmerzmittel

Vorbeugende Maßnahmen gegen gelbes Erbrechen

Um gelbem Erbrechen vorzubeugen, sollten Katzen hochwertiges Futter erhalten, Futterwechsel langsam erfolgen und die Mahlzeiten möglichst in kleineren Portionen über den Tag verteilt werden.

Daneben gibt es auch ein paar Dinge, die man tun kann, um gelbem Erbrechen und damit zusammenhängenden Erkrankungen bei Katzen vorzubeugen. Wichtig ist, dass Katzenhalter auf eine gute Auswahl hochwertiger Futtersorten achten und einen notwendigen Futterwechsel langsam angehen.

Qualitativ hochwertiges Futter verwenden

Heutzutage gibt es ein riesiges Angebot an verschiedenen Futterherstellern und Futtersorten für Katzen. Das erschwert die Auswahl. Dabei sollte man darauf achten, kein minderwertiges Futter zu kaufen. Wichtig ist, dass es sich um sogenanntes Alleinfuttermittel handelt, weil in diesem alle Nährstoffe vorkommen müssen, die eine Katze über den Tag verteilt benötigt. Wichtig sind zum Beispiel Eiweiße und Vitamine, wie Vitamin B für Katzen.

Langsamer Futterwechsel

Soll ein Futterwechsel stattfinden, weil die Katze an einer Krankheit leidet oder ihr gewohntes Futter nicht mehr verträgt, ist es wichtig, dass man nicht zu schnell vorgeht. Der Katze von heute auf morgen ein anderes Futter zu geben, kann dazu führen, dass sie es ebenfalls nicht verträgt, weil sich ihre Verdauungsorgane nicht schnell genug darauf einstellen.

Ratsam ist es, der Katze nach und nach kleine Mengen des neuen Futters unter die gewohnte Nahrung zu mischen.

Fütterung kleinerer, häufigerer Mahlzeiten

In der freien Wildbahn fressen Katzen kleine Mengen über den Tag verteilt, weshalb sie in regelmäßigen Abständen auf die Jagd gehen. Ihr Verdauungssystem ist auf dieses Fressverhalten eingestellt. Deswegen sollte man Katzen, die teilweise oder ständig im Haus leben, ebenfalls mehrere kleine Portionen am Tag geben.

Füttert man ausschließlich am Abend eine große Portion, hat die Katze vermutlich schon großen Hunger und beginnt ihre Nahrung zu schlingen. Sinnvoll kann es auch sein, zwischen den Mahlzeiten Trockenfutter hinzustellen, an dem die Katze sich nach Belieben bedienen kann. Allerdings sollte man dabei darauf achten, dass sie nicht mehr als die empfohlene Kalorienmenge am Tag aufnimmt.

Tierarztbesuch bei anhaltenden Problemen

Erbricht eine Katze immer wieder gelb oder zeigen sich die Beschwerden trotz Maßnahmen weiterhin, sollte sie tierärztlich untersucht werden, um die genaue Ursache festzustellen.

Auch dann, wenn die Katze ansonsten keine Symptome zeigt, sich aber mehrmals am Tag oder in der Woche übergeben muss, raten wir dazu, mit einem Tiermediziner zu sprechen. Dieser kann eine Diagnose stellen und die Behandlung der Katze einleiten.

FAQ

Gelbes Erbrechen bei Katzen wirft viele Fragen auf, weil dahinter sowohl harmlose als auch ernsthafte Ursachen stecken können. Die wichtigsten Antworten dazu sind hier noch einmal übersichtlich zusammengefasst.

Fazit

Dass Katzen erbrechen, ist zunächst ein natürlicher Schutzmechanismus. Wenn jedoch gelbe Flüssigkeit, gelber Schleim oder häufiger gelber Schaum auftritt, sollte immer an eine mögliche Erkrankung gedacht und tierärztlicher Rat eingeholt werden.

Je nach Art der Krankheit kann die Katze an Schmerzen, Durchfall oder sogar Krämpfen leiden. Auch ein Parasitenbefall, zum Beispiel durch Würmer im Magen oder Darm, ist möglich.

Wie betroffene Katzen behandelt werden, hängt von der Grundkrankheit ab, die sich hinter den Symptomen verbirgt. Um vorzubeugen, dass Katzen häufig erbrechen, sollte man ihnen ausschließlich hochwertiges Futter bereitstellen und dieses in kleinen Portionen über den Tag verteilt geben. Zudem ist es wichtig, dass die Katze keinem Stress ausgesetzt wird.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Warum erbrechen Katzen gelb?

Gelbes Erbrechen bei Katzen deutet häufig auf das Vorhandensein von Gallenflüssigkeit im Magen hin. Dies kann auf einen leeren Magen, Verdauungsstörungen, Futtermittelunverträglichkeiten, Magenschleimhautentzündungen, Parasitenbefall oder Lebererkrankungen hinweisen.

Welche harmlosen Ursachen gibt es für das Erbrechen bei Katzen?

Harmloses Erbrechen bei Katzen wird oft durch das Auswürgen von Haarballen verursacht, die beim Putzen verschluckt wurden. Auch zu hastiges Fressen oder das Kauen von Katzengras, das einen Würgereiz auslöst, können zu gelegentlichem Erbrechen führen.

Wann sollte man mit einer erbrechenden Katze zum Tierarzt gehen?

Ein Tierarztbesuch ist notwendig, wenn die Katze sich wiederholt erbricht, kein Futter mehr bei sich behält, das Erbrochene verfärbt oder unangenehm riecht, weitere Symptome wie Fieber, Durchfall, Fressunlust oder Schmerzen auftreten oder wenn das Erbrechen mehrmals hintereinander auftritt.

Welche ernsten Erkrankungen können hinter dem Erbrechen von Katzen stecken?

Erbrechen kann ein Symptom für ernsthafte Erkrankungen sein, darunter Störungen des Stoffwechsels, Nierenleiden, Gehirnkrankheiten oder -verletzungen, Infektionskrankheiten durch Viren oder Bakterien, Schilddrüsenfunktionsstörungen und Tumore.

Wie funktioniert der Erbrechensreflex bei Katzen als Schutzmechanismus?

Der Erbrechensreflex wird durch einen Reiz aktiviert, der das Brechzentrum im Gehirn anspricht. Daraufhin kontrahieren die Muskeln im Bauch-, Zwerchfell- und Magenbereich, wodurch der Magen entleert wird. Dies dient dazu, schädliche Stoffe, Krankheitserreger oder unverdauliche Haarballen auszuscheiden.

Welche Symptome können zusätzlich zum Erbrechen bei Katzen auftreten und auf eine ernsthafte Erkrankung hinweisen?

Zusätzliche Symptome können Fieber, Durchfall, Fressunlust, Müdigkeit, schlechter Allgemeinzustand, Gewichtsverlust, Dehydration und Schmerzen sein. Diese deuten darauf hin, dass die Ursache des Erbrechens abgeklärt werden sollte.

Was sind mögliche Ursachen für gelbes Erbrechen bei Katzen laut dem Artikel?

Mögliche Ursachen für gelbes Erbrechen sind Verdauungsstörungen wie eine zu geringe Darmbewegung, Magenschleimhautentzündung, Entzündungen des Darms, Futtermittelunverträglichkeiten, Parasitenbefall, Lebererkrankungen sowie Erkrankungen der Gallenblase.

Wie wird eine Futtermittelunverträglichkeit bei Katzen definiert und wie verläuft sie meist?

Eine Futtermittelunverträglichkeit ist eine abnormale Reaktion der Katze auf einzelne Bestandteile ihres Futters. Sie wird in Futtermittelallergie, Futtermittelintoleranz und Futtervergiftung unterteilt. In den meisten Fällen verläuft sie mild, besonders wenn die Katze rechtzeitig tierärztlich behandelt wird.