Appetitanreger für die Katze – So frisst die Katze wieder
Hat eine Katze plötzlich und unvermittelt kein Interesse mehr an ihrem Futter, kann das harmlose Ursachen haben. Immerhin haben auch wir Menschen ab und an einen schlechten Tag und möchten dann weniger essen.
Bedenklich wird es allerdings, wenn die Hauskatze gar nichts mehr fressen möchte und die Appetitlosigkeit sogar über mehrere Tage lang anhält. Was in solchen Fällen zu tun ist und ab wann ein Besuch beim Tierarzt unumgänglich wird, erklären wir im folgenden Beitrag.
Wenn die Katze nicht mehr oder nicht genug frisst
Wenn eine Katze nicht mehr oder deutlich zu wenig frisst, sollte ihr Verhalten aufmerksam beobachtet werden, um mögliche Ursachen der Futterverweigerung rechtzeitig zu erkennen.
Es ist nachvollziehbar, dass man sich als Katzenhalter zunächst Sorgen macht, wenn das geliebte Haustier mit einem Mal nicht mehr fressen möchte. Allerdings ist es dann wichtig, einen kühlen Kopf zu bewahren und nicht in Panik zu verfallen. Die Katze könnte auf Stress in ihrer Umgebung empfindlich reagieren und sich dann noch mehr vom Fressen zurückziehen.
Entscheidend ist, dass man ihr Verhalten nicht einfach ignoriert, sondern die Samtpfote im Blick behält, um mögliche Ursachen für die plötzliche Futterverweigerung herauszufinden.
Es gibt viele Gründe, warum die Katze die Nahrung verweigert
Wenn eine Katze nicht mehr frisst, muss das nicht immer sofort auf eine schwere Erkrankung hindeuten, denn auch harmlose Auslöser wie bereits aufgenommenes Futter oder Probleme mit dem Futter selbst kommen infrage.
Die Katze frisst nicht mehr? Wenn eine Katze die Nahrung verweigert, muss man nicht immer gleich vom Schlimmsten ausgehen. In manchen Fällen sind die Gründe dafür ganz harmlos. So kann es bei Freigängern vorkommen, dass sich diese bereits am Futternapf der Nachbarskatze bedient oder ein Beutetier erlegt haben.
Für die Besitzer ist dies leider nicht immer nachvollziehbar, da sie ihr Tier nicht rund um die Uhr überwachen können. Bei reinen Wohnungskatzen lässt sich die Futteraufnahme schon besser kontrollieren. Deswegen sollte man die Katze und deren Fressverhalten in jedem Fall so gut es geht beobachten, wenn diese Auffälligkeiten zeigt.
Das Futter ist schuld
Katzen sind sensible Tiere, die sich voll und ganz auf ihren Geruchs- und Geschmackssinn verlassen. So liegt es nahe, dass die plötzliche Futterverweigerung am bereitgestellten Futter selbst liegt. Die folgenden Gründe sorgen oft dafür, dass Stubentiger ihr Futter einfach stehenlassen:
- Mangelnde Frische: Ist die Katze allgemein kein guter Esser, kann es sein, dass sie immer etwas Futter im Napf zurücklässt. Besonders im Sommer, wenn die Temperaturen nach oben klettern, wird das zum häufigen Problem. Je länger das Futter nämlich steht, desto mehr verliert es an Frische. Katzen nehmen bereits einen schwachen unangenehmen Geruch mit ihrer feinen Nase wahr und lassen das Futter dann eventuell stehen.
- Verdorbenes Futter: Noch schlimmer für die Katze ist es jedoch, wenn das Futter bereits verdorben ist. Aus diesem Grund sollte man nie das Mindesthaltbarkeitsdatum aus den Augen verlieren und angebrochene Beutel oder Dosen mit Frischfutter im Kühlschrank lagern. Es ist normal, dass Katzen verdorbenes Futter nicht anrühren, denn das kann bei ihnen gesundheitliche Probleme verursachen.
- Ungewohnte Konsistenz: Futterhersteller ändern hin und wieder kleine Dinge an der Zusammensetzung ihrer Produkte. Dies kann eine Katze jedoch nur selten gutheißen. So muss sie sich entweder erst an die neue Konsistenz gewöhnen oder auf ein anderes Futter umgestellt werden.
- Neues Futter: Doch auch bei der Umstellung auf ein neues Futter ist wieder Vorsicht geboten. Bei manchen Katzen kann dies zu Übelkeit führen. Sinnvoll ist es dann, das neue Futter nach und nach mit der gewohnten Sorte zu vermischen.
- Zu viel Futter: Katzen sind bekanntlich Gewohnheitstiere. Allerdings schätzen sie es auch nicht, jeden Tag zwei Portionen von exakt der gleichen Futtersorte zu bekommen. Verweigert der Stubentiger dann irgendwann das Fressen, ist das nachvollziehbar. Die meisten Futterhersteller bieten Packungen an, die verschiedene Variationen ihres Futters enthalten. Diese unterscheiden sich meist hinsichtlich der verwendeten Fleischsorte.
- Sensibilität gegen bestimmte Inhaltsstoffe: Katzen spüren instinktiv, wenn ihnen ein Futter nicht gut bekommt. Es kann sein, dass nur bestimmte Inhaltsstoffe zum Unwohlsein der Katze beitragen, was allerdings dennoch dazu führt, dass sie das gesamte Futter verweigert. Es ist dann sinnvoll, mit tierärztlicher Hilfe herauszufinden, worauf die Katze so sensibel reagiert und das Futter dementsprechend umzustellen.
Körperliche Beschwerden als Ursache
Wenn die Katze nicht mehr frisst, kann das auch eine Krankheit und damit einhergehende körperliche Beschwerden als Ursache haben. Diese sind in jedem Fall durch einen Tierarzt abzuklären.
Mögliche Ursachen für die Futterverweigerung können hier sein:
- Entzündungen im Maul: Viele Katzen leiden an Entzündungen im Maul oder an Zahnstein. Ein wichtiger Hinweis darauf ist, dass das Zahnfleisch entzündet ist oder schnell blutet. Leichter Zahnstein kann vorsichtig mithilfe eines Fingernagels entfernt werden, allerdings ist es ratsam, die Zähne regelmäßig vom Tierarzt reinigen zu lassen.
- Infektionen: Durch normale Erkältungskrankheiten kann eine Katze Halsschmerzen bekommen. Dann fällt ihr das Fressen schwer. Auch eine verstopfte Nase verdirbt vielen Katzen den Appetit, schließlich können sie so ihr Lieblingsfutter nicht mehr riechen. Eine weitere mögliche Ursache ist die sogenannte Gastritis, wobei es sich um eine Entzündung der Magenschleimhaut handelt.
- Vergiftungen: Hat die Katze zuvor eine giftige Pflanze oder andere für sie giftige Lebensmittel zu sich genommen, wird sie aufgrund der Vergiftung an starkem Unwohlsein leiden. In diesen Fällen muss umgehend ein Tierarzt aufgesucht werden. Dies gilt auch dann, wenn die Katze eine Ratte oder Maus gefressen hat, die zuvor an einem Giftköder verendete.
Appetitanreger für Katzen
Liegen keine organischen Ursachen vor, können kleine Appetitanreger dabei helfen, das Futter für die Katze interessanter und schmackhafter zu machen.
Liegen bei der Katze keine organischen Ursachen vor, können Katzenbesitzer durchaus mit kleinen Appetitanregern experimentieren. Damit sind verschiedene Mittel gemeint, die Katzen zum Fressen anregen sollen. Möglich sind bestimmte Lebensmittel oder Kräuter, aber auch Tinkturen und spezielle Mittel, die extra für Katzen entwickelt wurden.
Am besten eignen sich Appetitanreger in flüssiger Form, denn diese können ganz einfach der normalen Katzennahrung beigemischt werden und darin ihren verlockenden Duft verbreiten. Die Katze wird dann schon von weitem darauf aufmerksam, dass ihr Futter plötzlich besser und intensiver riecht, sodass sie sicherlich kaum widerstehen kann.
Wann sind Appetitanreger empfohlen?
Ob ein Appetitanreger bei der Katze sinnvoll ist oder nicht, hängt davon ab, aus welchen Gründen die Katze nicht frisst. So gibt es wählerische Katzen, die zwar gesund sind, aber dennoch oft eine größere Menge ihres Futters im Napf lassen, sodass es irgendwann entsorgt werden muss. Diesen Katzen fehlt es häufig an Abwechslung oder sie fressen einfach nicht so gern wie andere ihrer Artgenossen. Dann können Appetitanreger dabei helfen, ihnen das Fressen schmackhafter zu machen.
Leidet eine Katze an Untergewicht, weil sie dauerhaft zu wenig frisst, oder hat sie sogar schon Mangelerscheinungen, helfen Appetitanreger meistens nicht mehr. Dann sollte stattdessen der Gang zum Tierarzt erfolgen, welcher ein spezielles Futter für die Katze oder Medikamente verschreiben kann.
In diesen Fällen sollte man auf Appetitanreger verzichten
Hat eine Katze immer gut gefressen und verweigert plötzlich strikt jegliche Nahrung, sollte sie in jedem Fall zunächst untersucht werden. Erst dann, wenn eine Erkrankung ausgeschlossen wurde, ist es sinnvoll, Appetitanreger einzusetzen. Alarmsignale sind plötzliche Veränderungen im Wesen und/oder des Körperbaus der Katze. Magert sie immer weiter ab, nützt auch ein Appetitanreger nichts. Die Katze zum Fressen zu bewegen, ist dann oft nur noch mit tierärztlicher Unterstützung möglich.
Wurde die Futtersorte gerade erst umgestellt, sind Appetitanreger ebenfalls nicht sinnvoll. Halter sollten so lange mit verschiedenen Futtersorten experimentieren, bis eine gefunden wurde, welche die Katze aus freien Stücken akzeptiert. Manche Katzen bevorzugen nur bestimmte Sorten oder Marken. Es nützt nichts, einer mäkligen Katze jeden Tag ein Futter anzubieten, welches diese von Anfang an verweigert.
Den Appetit der Katze steigern - einige Tipps und Tricks
Neben klassischen Appetitanregern können auch einfache Maßnahmen im Alltag helfen, die Futteraufnahme der Katze wieder anzukurbeln.
Neben der zusätzlichen Gabe von schmackhaften Appetitanregern kann es aber auch sinnvoll sein, den Appetit der Katze auf andere Art und Weise wieder anzukurbeln. Häufig helfen dabei bewährte Hausmittel, auf die wir hier näher eingehen.
Essen leicht erwärmen
Kommt das Fressen direkt aus dem Kühlschrank, riecht es meist nicht so stark oder hat sogar andere Gerüche angenommen. Die empfindlichen Katzen bemerken das in der Regel sofort und haben dann eventuell weniger Lust auf ihre kalte Futterration.
Deswegen kann es sinnvoll sein, das Futter zunächst vorsichtig zu erwärmen. Am besten geht das in einem Wasserbad oder der Mikrowelle. Allerdings sollte man hier darauf achten, dass sich das Katzenfutter weder zu stark noch zu ungleichmäßig erhitzt. Die Schleimhäute einer Katze sind sehr empfindlich, weshalb dann erhöhte Verbrennungsgefahr bestünde.
Stressfreie Nahrungsaufnahme
Viele Katzen reagieren auf Stress sehr empfindlich. Deswegen ist es auch nicht verwunderlich, dass dieser ihnen ab und an auf den Magen schlägt. Achten sollte man darauf, dass sich der Futterplatz weder in einem Durchgangsbereich noch neben lauten Geräten befindet. Die meisten Katzen möchten beim Fressen nicht gestört werden, weshalb es nicht ratsam ist, sie dabei zu streicheln.
Es gibt jedoch auch Vierbeiner, die sich so mit ihren Besitzern verbunden fühlen, dass sie nicht gern allein essen. In diesem Fall sollte darauf geachtet werden, ob eine Katze ihre Nahrung vorzugsweise dann aufnimmt, wenn es auch die Besitzer gerade tun.
Snacks statt große Mahlzeiten
Es liegt in der Natur von Katzen, dass diese keine riesigen Portionen auf einmal, sondern mehrere kleine über den Tag verteilt zu sich nehmen. Für Katzenhalter bedeutet das, dass sie lieber ab und an kleine Snacks füttern sollten, statt zu jeder Mahlzeit mit einem riesigen Berg Katzenfutter auf die Katze zu warten.
Auf qualitativ hochwertige Gerichte setzen
Da Katzen so ausgesprochene Feinschmecker sind, liegt es nahe, dass einige von ihnen nur hochwertiges Futter annehmen. Bei Futter aus dem Zoohandel könnte man davon ausgehen, dass es sich dabei um qualitativ hochwertiges Futter handelt, allerdings ist dies nur die halbe Wahrheit. Denn natürlich müssen Hersteller, die ihr Futter als Alleinfuttermittel bezeichnen, gewährleisten, dass sich darin alle wichtigen Nährstoffe befinden. Dies sagt jedoch noch lange nichts darüber aus, ob ein Futter gut riecht und schmeckt.
Geht die Katze zum Futter, riecht daran und wendet sich dann ab, ist das ein deutlicher Hinweis darauf, dass sie es ablehnt. In solch einem Fall sollte man seiner Katze den Gefallen tun und etwas Hochwertigeres einkaufen. Doch was macht eigentlich gutes Katzenfutter aus und wie erkennt man es?
Hierbei lohnt es sich, einen Blick auf die individuelle Zusammensetzung zu werfen. Katzenfutter, welches eine sehr gute Qualität aufweist, erfüllt in der Regel folgende Kriterien:
- Frischfleischgehalt von mindestens 75 Prozent
- Hoher Protein-, geringer Kohlenhydratgehalt
- Pflanzliche Zusätze
- Ausreichende Menge an tierischem Fett
- Mix aus Muskelfleisch und Innereien im Fleischanteil
Füttern per Hand
Manche Katzen müssen etwas zum Fressen überredet werden. Ist die Katze zutraulich und schenkt ihren Haltern Vertrauen, kann man sie durchaus eine Weile lang per Hand füttern. Funktioniert das gut, ist zumindest gewährleistet, dass die Katze noch genügend Nahrung zu sich nimmt. Allerdings sollte man diese Methode nicht dauerhaft anwenden, weil dies wiederum dazu führen kann, dass die Samtpfote gar nicht mehr selbstständig aus ihren Näpfen fressen will.
Verfeinerung mit appetitlichen Toppings und Soßen
Ist die Katze besonders anspruchsvoll, vermisst sie bei ihrem Futter eventuell eine schmackhafte oder zumindest köstlich riechende Soße. Sollte dies der Fall sein, kann man es selbst etwas aufwerten. Am besten geht das mit Rinderfettpulver, Pasten oder Gelees, magerem und durchgebratenem Hühnerfleisch oder etwas Thunfisch. Doch auch diese Toppings sollten nach einer Weile wieder reduziert und schließlich weggelassen werden, damit die Katze nicht ständig mehr Nährstoffe erhält, als sie eigentlich benötigt.
Massage und Akupressur zur natürlichen Appetitanregung
Manchmal wirken auch bestimmte Berührungen oder Massagen wahre Wunder. Zwischen dem Nasenspiegel und dem Fellansatz der Katze soll es einen Punkt geben, der ähnlich einem Appetitanreger funktioniert. Wird dieser Punkt ganz sanft gedrückt, kann es sein, dass die Katze wieder zu fressen beginnt.
Leidet sie mitunter an Blähungen, Magengrummeln oder Verstopfungen, hilft häufig eine sanfte Bauchmassage. Manche Katzen mögen es jedoch nicht, wenn man sie am Bauch berührt, da sie dort besonders empfindlich sind. Achten sollte man immer auf die kleinen Signale, die eine Katze mit ihrem Körper aussendet. Legt sie die Ohren an, knurrt oder faucht sogar, sind das deutliche Zeichen dafür, dass ihr die Berührungen nicht gefallen, weshalb man dann sofort davon ablassen sollte. Schnurrt sie hingegen oder räkelt sich, bedeutet das: bitte weitermachen.
Essenszeiten variieren
Die meisten Katzen mögen Routine. Wird ihnen das Essen jedoch zu einer für sie unpassenden Zeit serviert, kann das ebenfalls zur Verweigerung führen. In diesem Fall sollte man variieren und sieht so am besten, ob die Katze positiv auf veränderte Fütterungszeiten anspringt oder nicht.
Spielerische Nahrungsaufnahme
Von Natur aus sind Katzen Jäger. Deswegen müssen sie in freier Wildbahn ihr Futter erst fangen. Manche Katzen vermissen schlichtweg diesen Reiz und so langweilt sie das Fressen aus einem gewöhnlichen Napf. Ob eine Katze gerne spielt und aktiv ist, lässt sich im Normalfall auch an ihrem sonstigen Verhalten feststellen. Durch praktische Spielzeuge und Aufgaben kann eine Katze ihren natürlichen Jagdinstinkt ausleben.
Ein Beispiel dafür ist ein sogenannter Snackball. Rollt die Katze diesen im Spiel umher, fällt ab und an ein Leckerli für sie heraus. Das hat den weiteren praktischen Vorteil, dass sich die Katze ausreichend bewegt und nicht zu viele Fettpolster ansetzt.
Auf Baldrian und Katzenminze zurückgreifen
Bestimmte Kräuter, allen voran Baldrian und Katzenminze, haben auf die meisten Katzen eine stimulierende Wirkung. Durch diese werden sie entspannter, gleichzeitig aber auch aktiver und akzeptieren neue Orte oder Gegenstände viel schneller. Besonders Baldrian wirkt ebenfalls als Appetitanreger für Katzen. Am besten sollte er in der Nähe der Futternäpfe platziert werden.
Würzen für mehr Geschmack
Schmeckt ein Katzenfutter sehr fad, kann es auch mit milden Gewürzen oder Kräutern versehen werden. Ebenfalls beliebt ist außerdem Thunfischwasser aus der Dose. Beachten sollte man in jedem Fall, dass das Futter nicht zu salzig oder scharf sein darf, denn das bekommt der Katze nicht und wird sie nur weiter abschrecken.
Natürliche Hausmittel zur Steigerung des Hungergefühls
Viele natürliche Appetitanreger für Katzen befinden sich bereits im Haushalt oder sind im Heimtierbedarf erhältlich und können das Futter attraktiver machen.
Viele Appetitanreger, die für Katzen geeignet sind, befinden sich in den meisten Haushalten. Zu diesen Mitteln gehören:
- Bierhefeflocken
- Gänseschmalz
- Thunfisch aus der Dose
- Zartes, weißes Hähnchenfleisch
- Schinken
- Käse
- Quark
Im Heimtierbedarf findet man ebenfalls einige Produkte, die sich als Appetitanreger eignen:
- Vitaminpasten
- Kräuter in flüssiger Form
- Gele mit Eiweiß, Fetten, Vitaminen und Mineralstoffen
Wie lange kann die Katze ohne Futter auskommen?
Eine Katze sollte spätestens nach 24 Stunden Futterverweigerung einem Tierarzt vorgestellt werden, da sonst schwere gesundheitliche Folgen drohen können.
Katzen sollten spätestens nach 24 Stunden der Futterverweigerung einem Tierarzt vorgestellt werden. Andernfalls können schwere Krankheiten oder sogar der Tod eintreten.
Fazit - Appetitanreger für Katzen bei Recoactiv
Andauernde Appetitlosigkeit bei Katzen sollte nie unterschätzt werden, auch wenn sich das Fressverhalten durch kleine Änderungen im Alltag oder appetitliche Zusätze oft verbessern lässt.
Nicht immer sind Katzen gute Esser. Kommt es bei der Katze allerdings zu einer andauernden Appetitlosigkeit, sollte man dies nicht einfach so hinnehmen. Durch schmackhafte Appetitanreger oder Änderungen in der Fütterungsroutine lassen sich häufig bereits Erfolge verzeichnen.
Allgemein sind Katzen sehr sensible Tiere, die ihre Umgebung mit feinen Sinnen wahrnehmen. Hat das ihnen bereitgestellte Futter einen leicht unangenehmen Geruch oder ist sogar bereits verdorben, werden sie es nicht mehr annehmen. Liegt die Appetitlosigkeit hingegen in der Wahl des Futters begründet, sollte eine behutsame Umstellung oder Verfeinerung helfen.
Bei Recoactiv sind verschiedene Appetitanreger für die Katze erhältlich, die bei schlechtem Fressverhalten eingesetzt werden können. So wird die geliebte Katze sicherlich schon bald wieder erfreut zum Futternapf laufen, um es sich dort schmecken zu lassen.
FAQ – Häufig gestellte Fragen
Wann sollte man einen Tierarzt aufsuchen, wenn die Katze nicht mehr frisst?
Ein Tierarztbesuch ist unumgänglich, wenn die Appetitlosigkeit der Katze über mehrere Tage anhält oder wenn körperliche Beschwerden wie Entzündungen im Maul, Infektionen, Vergiftungen oder andere Krankheiten vermutet werden.
Welche harmlosen Gründe können dazu führen, dass eine Katze plötzlich nicht mehr frisst?
Harmlosere Gründe können sein, dass die Katze bereits gefressen hat, zum Beispiel am Napf einer Nachbarskatze oder durch das Erlegen eines Beutetiers, oder dass das Futter nicht frisch genug, verdorben, ungewohnt in der Konsistenz oder zu einseitig ist.
Wie können Appetitanreger der Katze helfen und wann sind sie sinnvoll?
Appetitanreger können das Futter für die Katze schmackhafter machen, indem sie den Geruch intensivieren und so den Appetit anregen. Sie sind sinnvoll bei wählerischen Katzen ohne organische Ursachen, die zwar gesund sind, aber wenig fressen oder Abwechslung im Futter benötigen.
Welche körperlichen Beschwerden können die Ursache für Futterverweigerung bei Katzen sein?
Mögliche körperliche Ursachen sind Entzündungen im Maul oder Zahnstein, Infektionen wie Halsschmerzen oder verstopfte Nase, Gastritis (Magenschleimhautentzündung) sowie Vergiftungen durch giftige Pflanzen oder Lebensmittel.
Warum kann das Futter selbst dazu führen, dass eine Katze nicht mehr frisst?
Katzen reagieren empfindlich auf mangelnde Frische, verdorbenes Futter, ungewohnte Konsistenz oder eine plötzliche Umstellung auf neues Futter. Auch zu viel von der gleichen Futtersorte oder bestimmte Inhaltsstoffe können dazu führen, dass die Katze das Futter verweigert.
Wie sollte man bei einer Futterumstellung vorgehen, um Appetitlosigkeit zu vermeiden?
Bei der Umstellung auf ein neues Futter sollte man das neue Futter nach und nach mit der gewohnten Sorte vermischen, um der Katze die Anpassung zu erleichtern und Übelkeit zu vermeiden.
Wann sind Appetitanreger bei Katzen nicht mehr geeignet?
Wenn die Katze bereits Untergewicht oder Mangelerscheinungen aufgrund dauerhafter Appetitlosigkeit hat, helfen Appetitanreger meist nicht mehr. In solchen Fällen sollte ein Tierarzt aufgesucht werden, der spezielles Futter oder Medikamente verschreiben kann.
Wie können Katzenbesitzer das Fressverhalten ihrer Katze am besten beobachten?
Katzenbesitzer sollten das Verhalten ihrer Katze aufmerksam beobachten, insbesondere wenn diese plötzlich weniger oder gar nicht mehr frisst, um mögliche Ursachen frühzeitig zu erkennen und gegebenenfalls einen Tierarzt aufzusuchen.

