Lexikon

RECOACTIV® Inhaltsstoffe in alphabetischer Reihenfolge


AMINOSÄUREN

Sind die Bausteine der Proteine. Bestimmte Aminosäuren müssen über die Ernährung zugeführt werden, da der Körper sie nicht selbst herstellen kann. Man bezeichnet sie als essenziellen Aminosäuren.
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ANTIOXIDANTIEN

Binden bestimmte Stoffe, die bei einer Oxidation im Körper entstehen (freie Radikale) und beugen somit einer Schädigung des Gewebes vor. Die im Futter enthaltenen ungesättigten Fettsäuren sind am anfälligsten für eine Oxidation. Das Fett wird durch die Reaktion mit dem Sauerstoff bei diesem Vorgang „ranzig“. Um dem entgegenzuwirken, werden Antioxidantien hinzugefügt.

BALLASTSTOFFE

Auch Rohfasern genannt, sind unverdauliche Fasern aus pflanzlichen Futterbestandteilen, die erst im Dickdarm durch Mikroben (Bakterien) verdaut werden. Es gibt wasserlösliche Fasern, wie Pektin (aus dem Apfel), oder unlösliche Fasern, wie Zellulose. Ballaststoffe erhöhen das Kotvolumen und regen die Motilität des Darms an. Bei Durchfall wird dadurch die Verweildauer des Kots im Darm verlängert, bei Verstopfung mit ausreichender Flüssigkeitsaufnahme wird der Weitertransport des Darminhalts beschleunigt.
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CALCIUM (Ca)

Ist ein unverzichtbarer strukturaufbauender Anteil der Knochen. Dieser Mineralstoff ist zudem an vielen biologischen Prozessen beteiligt (Muskelkontraktion, Blutgerinnung, Hormonfreisetzung, Nerventätigkeit usw.). Grundsätzlich ist Calcium ein Element, das in jeder Körperzelle vorkommt und für deren Funktionen unverzichtbar ist.

CALCIUM-PHOSPHOR-VERHÄLTNIS

Calcium und Phosphor sollten in einem optimalen Verhältnis von 1:1 gefüttert werden. Der Körper versucht dieses Gleichgewicht im Blut konstant zu halten. Das heißt, wenn zu viel Phosphor über die Nahrung zugeführt wird, baut der Körper bei Mangel an Calcium dieses aus dem Knochen aus. Dieser Vorgang kann langfristig zu Skelettmissbildungen führen.

CHONDROITINSULFAT

Kommt im Gelenkknorpel vor und gehört zu der Gruppe der Glykosaminoglykane (GAG). Diese Stoffe verbessern die Pufferkapazität des Knorpels, da sie ein hohes Wasserbindungsvermögen haben und die Knorpelsubstanz auffüllen. Ein gesunder Knorpel schützt das Gelenk vor Überlastung und Verschleiß.

PROTEINE

Gehören neben den Kohlenhydraten und Fetten zu der Gruppe der Hauptnährstoffe. Sie sind die essenziellen Bausteine aller Gewebe und Organe im Körper (z.B. Muskeln, Sehnen, Haut, Haare, Blut, Hormone usw.). In der Nahrung sind Proteine zum Beispiel in Muskelfleisch oder in Milchprodukten enthalten. Aber auch pflanzliche Futtermittel können Proteine enthalten, wie zum Beispiel das Sojamehl. Die Qualität eines Proteins wird an dessen Verdaulichkeit gemessen, das heißt daran, wieviel im Körper behalten und nicht ausgeschieden wird.

ELEKTROLYTE

Gehören zu den Mineralstoffen und dienen der Erhaltung des Flüssigkeitsgleichgewichts im Körper. Zu ihnen zählen Natrium, Kalium und Chlorid.

ESSENZIELLE MEHRFACH UNGESÄTTIGTE FETTSÄUREN

lassen sich in Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren einteilen. Hunde und Katzen sind nicht in der Lage diese beiden Fettsäuren herzustellen und müssen sie über die Nahrung aufnehmen. Sie sind besonders wichtig für die Bildung von Zellwänden und Substanzen im Körper, wie z.B. Entzündungsmediatoren, und verhindern Wasserverlust über die Haut. Ein Mangel an essenziellen Fettsäuren kann Hautprobleme zur Folge haben, wie stumpfes Fell, schuppige Haut und Fellverlust.

FETTE

gehören neben Kohlenhydraten und Proteinen zu der Gruppe der Hauptnährstoffe. Sie liefern eine große Menge an Energie und helfen bei der Aufnahme fettlöslicher Vitamine. Man unterscheidet zwischen (einfach und mehrfach) ungesättigten und gesättigten Fettsäuren.

GLUCOSAMIN

Ist der wichtigste Baustoff der Proteoglykane (Bestandteile des Knorpelgewebes), die wiederum wichtig für die Pufferkapazität des Knorpels sind. Im Alter wird immer weniger Glucosamin produziert und somit nimmt die Pufferkapazität des Knorpels ab.

GRÜNLIPPMUSCHELEXTRAKT

Enthält wichtige Stoffe für die Gelenkgesundheit. Unter anderem enthält es einen hohen Anteil an ungesättigten Omega-3 Fettsäuren, die einen positiven Effekt auf die entzündlichen Vorgänge im Gelenk haben. Zusätzlich enthält es Chondroitin und Glucosamin (wichtige Bestandteile und Vorläufer der Knorpelmasse), sowie die Spurenelemente Zink, Kupfer und Selen, die antioxidativ wirken.

KOHLENHYDRATE

Auch Zucker genannt, gehören neben Proteinen und Fetten, zu der Gruppe der Hauptnährstoffe. Sie können in Einfachzucker und Mehrfachzucker eingeteilt werden. Die Energie, die über die leicht verdaulichen Einfachzucker (z.B. Traubenzucker) geliefert wird, steht schnell zur Verfügung. Mehrfachzucker (z.B. Weizenkleie) werden hingegen langsamer verarbeitet und enthalten die unverdaulichen Bestandteile (Ballaststoffe).

L-CARNITIN

ist eine vitaminähnliche Aminosäure. Sie unterstützt die Umwandlung von Fettsäuren in Energie.

MINERALSTOFFE

sind anorganische Bestandteile in einem Futtermittel. Sie werden in Makro- und Mikromineralstoffe eingeteilt. Zu den Makromineralstoffen gehören Phosphor, Calcium, Natrium, Chlorid, Magnesium, Kalium und Schwefel. Diese sind in größeren Mengen erforderlich. Zu den 11 Mikromineralstoffen gehören z.B. Eisen, Mangan, Jod, Selen, Zink und Kupfer. Mineralstoffe sind in vielen Geweben und Körperflüssigkeiten enthalten. Sie sind wichtig für den Ablauf bestimmter hormoneller und enzymatischer Prozesse.

ROHASCHE

Ist der Gesamtgehalt an Mineralstoffen und Spurenelementen in einem Futtermittel. Er wird auf der Verpackung angegeben und über eine bestimmet Analysetechnik (Weender Futtermittelanalyse) ermittelt.

ROHFASER

Ist einerseits gleichbedeutend mit dem Begriff „Ballaststoffe“. In einem anderen Zusammenhang werden damit auf der Verpackung die Bestandteile bezeichnet, die nach Behandlung mit verdünnten Säuren und Laugen als „unverdaulicher“ Bestandteil zurückbleiben (Weender Futtermittelanalyse).

SPURENELEMENTE

gehören zu den Mineralstoffen (Mikromineralstoffen). Sie sind aber nur in kleinsten Mengen in einem Tierkörper vorhanden. Einige der Spurenelemente sind essenziell (lebensnotwendig) und müssen über die Nahrung, allerdings nur in Spuren, zugeführt werden. Ein Fehlen von essenziellen Spurenelementen führt zu Mangelerscheinungen.

TEUFELSKRALLE

ist eine Pflanze, die stark entzündungshemmend, abschwellend und leicht schmerzstillend wirkt. Daher eignet sie sich besonders zur Behandlung von Arthrose und anderen Gelenkschmerzen.

VERDAUUNG

Ist das Zerkleinern der Nahrung in ihre Kleinstbestandteile, sodass sie im Dünndarm aufgenommen werden und verwertet werden können. Sie findet an unterschiedlichen Orten im Körper statt. Beginnend im Maul durch mechanische Zerkleinerung durch die Zähne und enzymatisch durch den Speichel. Weiter geht es im Magen durch die Magensäure. Der letzte Vorgang der Zerkleinerung findet im Dünndarm statt, wo die Resorption (Aufnahme) erfolgt.

VITAMINE

sind organische Verbindungen, die der Organismus nicht als Energieträger, sondern für andere lebenswichtige Funktionen benötigt. Der Stoffwechsel kann sie jedoch zum größten Teil nicht synthetisieren. Sie müssen daher mit der Nahrung aufgenommen werden. Vitamine lassen sich in zwei Hauptgruppen unterteilen. Zu der Gruppe der fettlöslichen Vitamine gehören E, D, K und A. Sie werden an Fett gebunden aufgenommen und können bei einer Überversorgung nicht ausgeschieden werden. Somit kann es zu einer Vitaminintoxikation kommen. Wasserlösliche Vitamine hingegen können bei einer Überversorgung über den Urin ausgeschieden werden. Zu ihnen gehören die B-Vitamine und Vitamin C.

WEIDENRINDE

wird landläufig auch als „natürliches Aspirin“ bezeichnet, obwohl Acetylsalicylsäure darin nicht enthalten ist. Hauptbestandteile sind vielmehr unterschiedliche Phenole, von denen das Glucosid Salicin das bekannteste ist. Salicin wird im Verdauungstrakt zu Salicylsäure umgewandelt, das dann analgetisch (schmerzlindernd), antipyretisch (fiebersenkend) und antiphlogistisch (entzündungshemmend) wirken kann.

WEISSDORN

steigert einerseits die Kontraktionskraft des Herzens, andererseits erweitert er die Gefäße, insbesondere Herzkranzgefäße, und verbessert so die Sauerstoffversorgung des Herzmuskels. Viele Herzerkrankungen sind auf einen Sauerstoffmangel des Herzmuskels zurückzuführen. Die Wirkung ist mit einem ACE-Hemmer (gefäßerweiternd und darum durchblutungsfördernd) vergleichbar, allerdings über völlig andere Wirkmechanismen und bei viel besserer Verträglichkeit.