Hund

Lachsöl – Hund

Lachsöl – Hund

Lachsöl – Hund

Eine gesunde und ausgewogene Ernährung ist nicht nur für uns Menschen, sondern auch für Hunde wichtig. Die Vierbeiner sind darauf angewiesen, für sie wichtige Nährstoffe über das tägliche Futter zu erhalten. Deswegen muss man als Hundehalter gut darauf achten, dass dem Hund täglich alle wichtigen Nährstoffe mit der Nahrung zur Verfügung stehen. Ein Hund, der an Mangelernährung leidet, ist anfälliger für verschiedene Symptome und Krankheiten.

Ein beliebter Futterzusatz für Hunde ist Lachsöl, weil es viele wichtige Nährstoffe enthält, die zur Gesundheit der Tiere beitragen. In diesem Artikel beschäftigen wir uns mit den wichtigen Eigenschaften von Lachsöl und erklären, wie eine Fütterung damit aussehen sollte.

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Wozu Lachsöl?

Damit Hunde ein gesundes Leben führen können, benötigen sie jeden Tag bestimmte Nährstoffe wie Vitamine, Fette und Kohlenhydrate. Diese befinden sich auch in Hundenahrung, die als "Alleinfuttermittel" gekennzeichnet ist. Allerdings sollte man darauf achten, dass es sich dabei um hochwertiges Hundefutter in nasser oder trockener Form handelt.

Bei falscher und ungesunder Ernährung kann es zu Mangelerscheinungen bei Hunden kommen. Je nachdem, an welchem Nährstoff es ihnen im Körper fehlt, können das entweder Haarausfall und glanzloses Fell, aber auch Verdauungsbeschwerden, Durchfall und Erbrechen sein.

Lachsöl wird deswegen gern an Hunde verfüttert, weil es sehr gesund ist und lebenswichtige Prozesse im Körper unterstützen kann. Das Fischöl eignet sich allerdings nur als Nahrungszusatz. Ein Alleinfuttermittel stellt es nicht dar.

Lachsöl für Hunde: Wirkung

Lachsöl hat viele Vorteile, die sich positiv und gesundheitsfördernd auf den Körper von Hunden auswirken können. Das liegt daran, dass es wichtige Wirkstoffe, wie Omega-3-Fettsäuren, enthält, die beispielsweise zu einer hohen Herzgesundheit bei Hunden beitragen.

Lachsöl eignet sich demnach dafür, bestimmten Erkrankungen bei Hunden vorzubeugen. Liegt bereits eine diagnostizierte Krankheit beim Hund vor, muss vor der Fütterung mit Lachsöl zuerst Rücksprache mit dem Tierarzt oder der Tierärztin gehalten werden.

Lachsöl für das Hundefell

Die im Lachsöl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren können zum gesunden Fellwachstum beitragen. Dazu gehört auch, dass das Fell glänzend, dicht und weich ist. Leidet der Hund an Haarausfall, kann Lachsöl dem entgegenwirken. Häufige Anzeichen für einen Mangel an bestimmten Nährstoffen sind Haarverlust oder stumpfes und struppiges Fell. Die sich in Lachsöl befindende Linolsäure kann bei solchen Problemen helfen.

Zu verschiedenen Zeiten, wie beim Fellwechsel, haben Hunde einen besonders hohen Bedarf an bestimmten Nährstoffen. In dieser Zeit kann die Gabe von Lachsöl demnach besonders förderlich sein. Dann leistet es große Unterstützung zum gesunden Wachstum neuer Haare.

Normale Haut durch Lachsöl

Manche Hunde neigen zu Problemen mit der Haut, wie Rötungen und Schuppungen oder Ekzemen. In diesen Fällen und auch bei allergischen Reaktionen kann es sinnvoll sein, betroffenen Hunden regelmäßig Lachsöl zu füttern. Die darin enthaltenen Antioxidantien sind bekannt dafür, die Genesung der Haut schneller voranzutreiben.

Unterstützung des Immunsystems und Herzens

Um die Abwehrkräfte von Hunden und deren allgemeines Wohlbefinden zu steigern, kann die Kombination aus Omega 3 und Omega 6 im Lachsöl sinnvoll sein. Das spielt besonders im Herbst und Winter eine Rolle, wenn Hunde ohnehin anfälliger für Krankheiten wie Erkältungen sind.

Omega 3 senkt aber auch den Blutfettgehalt und reduziert somit das Risiko für einen Herzinfarkt oder Schlaganfall. Die Organe des Hundes können durch eine mit Lachsöl oft einhergehende Förderung der Durchblutung besser mit wichtigen Stoffen versorgt werden.

Lachsöl bei Entzündungen

Omega-3-Fettsäuren haben aber noch andere Funktionen. So wirken sie entzündungshemmend und können sowohl bei bereits bestehenden Entzündungen als auch vorbeugend eingesetzt werden. Häufig kommt Lachsöl bei durch Arthrose und Arthritis bedingten Entzündungen zum Einsatz.

Kognitive Fähigkeiten und Sehkraft

Lachsöl enthält darüber hinaus Docosahexaensäure (DHA), die zur Verbesserung der Gehirnfunktion und der Sehschärfe beitragen kann. Oft profitieren Hunde im Seniorenalter von diesen Eigenschaften, weil dadurch eine Verschlechterung des Erinnerungsvermögens und der Sehleistung ausgeglichen werden kann.

Doch auch Welpen können Lachsöl mit dem Ziel bekommen, eine gesunde Entwicklung von Gehirn und Netzhaut zu unterstützen.

Lachsöl für die Fruchtbarkeit

Im Rahmen der Fruchtbarkeit bei Hündinnen werden im Körper essentielle Fettsäuren benötigt. Deswegen spielt Lachsöl für Hunde auch bei der Züchtung eine große Rolle. Durch die ergänzende Fütterung mit dem Fischöl kann die Wahrscheinlichkeit einer Trächtigkeit erhöht werden.

Hilfe bei Niereninsuffizienz

Leiden Hunde an einer Niereninsuffizienz, ist die Funktion ihrer Nieren eingeschränkt. Dann benötigen sie wichtige Nährstoffe und sollten bei Appetitlosigkeit immer wieder zum Fressen animiert werden. Viele Hunde mögen den Geruch und Geschmack von Lachsöl, weswegen es sich sehr gut zur Verfeinerung des Hundefutters eignet.

Die sich im Lachsöl befindenden Omega-3-Fettsäuren sind darüber hinaus lebensnotwendig für Hunde und können in ihrem Körper nicht selbst hergestellt werden. Sie wirken bei einer Niereninsuffizienz häufig Entzündungen entgegen.

[Infografik]

Welches ist das beste Lachsöl für Hunde?

Lachsöl für Hunde wird von unterschiedlichen Herstellern angeboten. Beim Kauf sollte man darauf achten, dass es sich um ein hochwertiges Produkt handelt, welches folgende Anforderungen erfüllt:

  • hohe Qualität: Hochwertiges und natürliches Lachsöl ist frei von Zusätzen jeglicher Art.
  • hochwertige Verarbeitung: Damit Öl seine wichtigen Nährstoffe behält, sollte es kaltgepresst und schonend verarbeitet worden sein.
  • Omega-3-Fettsäuren-Gehalt: Eine positive Wirkung für den Hund hat Lachsöl, wenn es reich an den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA ist. Ob das zutrifft, kann man durch einen Blick auf das Etikett feststellen.
  • Quelle des Lachses: Der Lachs sollte wild gefangen sein und nicht aus einer Farm stammen. Damit kann man das Tierwohl unterstützen.
  • Verfallsdatum: Für optimale Frische der Nährstoffe sollte das Öl nicht außerhalb des angegebenen Verfallsdatums verfüttert werden.

Richtige Dosierung von Lachsöl

Damit Lachsöl seine gesunde Wirkung im Körper von Hunden entfachen kann, muss die Dosierung stimmen. Diese ist abhängig von den Eigenschaften des Hundes, sprich Größe, Gewicht, Alter und Gesundheitszustand. Die genaue Dosierung spricht man am besten mit Tierarzt ab. Dieser kann auch sagen, ob es sich empfiehlt, eine Steigerung der täglich gegebenen Menge vorzunehmen.

Lachsöl kann man entweder langfristig oder als Kur, beispielsweise in Zeiten des Fellwechsels, füttern. Am besten ist es, das Öl auf das Futter des Tieres zu träufeln. Eine Fütterung dieser Produkte in purem Zustand ist meist nicht gut bekömmlich für Hunde.

Wissen sollte man, dass sich Lachsöl nicht für alle Hunde eignet. Tiere, die an Fischallergien oder Blutgerinnungsstörungen leiden, dürfen es nicht bekommen. Deswegen sollte man vor der Gabe von Lachsöl immer erst mit dem Tierarzt oder einer Tierärztin sprechen.

Lachsöl und Omega 3

Wie wir Menschen auch benötigen Hunde Omega-3-Fettsäuren für ihren Organismus. Dabei ist die richtige Kombination aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren entscheidend. Da Hunde beide Fettsäuren im Körper nicht selbst bilden können, sind sie darauf angewiesen, diese mit der Nahrung zu erhalten.

Hundehalter müssen darauf achten, dass sich genügend essentielle Fettsäuren im Hundefutter befinden, damit der Hund seinen täglichen Bedarf abdecken kann. Dabei spielt es eine untergeordnete Rolle, ob man den Hund nach dem Barf-Prinzip ernährt oder ihm täglich Nass- und Trockenfutter serviert.

In Lachsöl befinden sich wichtige Fettsäuren, weshalb sich dieses ergänzend zum Alleinfutter eignet. Besonders wichtig sind sie im Falle einer Arthrose bei Hunden.

Lachsöl auch für Welpen?

Lachsöl ist nicht nur gut für ausgewachsene Hunde, sondern auch für Welpen. Gründe dafür sind, dass es die Entwicklung des Gehirns und das Sozialverhalten positiv beeinflussen kann. Für viele Welpen kommt deswegen eine regelmäßige Fütterung mit Lachsöl infrage. Allerdings ist auch hier zuvor mit dem Tierarzt oder der Tierärztin zu besprechen, inwieweit ein Welpe von Lachsöl profitiert oder ob man hingegen darauf verzichten sollte. Das hängt unter anderem vom Gesundheitszustand des betreffenden Welpen ab.

Ein Tipp: In Welpenfutter befindet sich häufig Lachsöl oder ein vergleichbares hochwertiges Öl. Darauf sollte man bereits beim Kauf achten. Andernfalls kann man Lachsöl aber auch einzeln kaufen und es mit dem Alleinfuttermittel für Welpen kombinieren. Wichtig ist, dass Welpen und ausgewachsene Hunde über das tägliche Futter alle Nährstoffe aufnehmen, die sie für ein gesundes Leben brauchen.

Nebenwirkungen & Nachteile

Bei Lachsöl handelt es sich um einen Futterzusatz. Deswegen ist es entscheidend, das richtige Maß für den eigenen Hund zu finden. Eine zu hohe Dosierung kann Nebenwirkungen zur Folge haben. Allerdings treten folgende Symptome mitunter auch im Rahmen von Erkrankungen beim Hund auf. Um sicherzugehen, dass der Hund nicht an einer Krankheit leidet, muss man ihn bei Auffälligkeiten jeglicher Art in einer Tierarztpraxis vorstellen. Diese Symptome können durch eine zu hohe Menge an Lachsöl auftreten:

  • weicher Stuhl
  • Durchfall
  • Übelkeit
  • Bauchschmerzen
  • Blähungen
  • Mundgeruch

Da Lachsöl ein Naturprodukt ist, ist es für die meisten Hunde gut bekömmlich und verursacht demzufolge kaum Nebenwirkungen – falls der Hund nicht zu viel davon bekommen. hat. Wie viel Lachsöl ein Hund verträgt, hängt unter anderem von seiner Körpergröße und seinem gesundheitlichen Allgemeinzustand ab. Damit es gar nicht erst zu Nebenwirkungen aufgrund von Lachsöl kommt, sollte man schon im Vorfeld mit dem Tierarzt oder der Tierärztin über die richtige Dosierung sprechen.

Wie kommt der Lachs in den Hund?

Fischöle erhält man für gewöhnlich in flüssiger Textur. Um dem Hund Lachsöl zu verabreichen, kann man es ganz einfach seinem täglichen Futter untermischen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um Nass- oder Trockenfutter handelt oder ob man das Futter aus rohen Zutaten selbst zusammenstellt.

Lachsöl hat den Vorteil, dass es nicht nur wichtige Fettsäuren liefert, sondern von vielen Hunden auch gern angenommen wird. Das hängt vor allem mit dem intensiven und für Hunde meist anziehenden Geruch zusammen, den das Fischöl verströmt. Auch den Geschmack von Lachsöl lieben viele Hunde. So kann es auch dann hilfreich sein, wenn der Hund mal seine Nahrung verweigert – sofern keine gesundheitlichen Probleme hinter seinem Verhalten stecken.

Wie mit jedem neuen Futter für Hunde sollte man bei Lachsöl zunächst mit der Fütterung kleiner Portionen beginnen, die man nach Absprache mit Tierarzt oder Tierärztin später steigern kann. So lässt sich auch herausfinden, ob der Hund grundsätzlich empfindlich auf Lachsöl reagiert oder gut damit zurechtkommt.

Gibt es Alternativen?

Reagieren Hunde negativ auf Lachsöl, sollte man auf alternative Produkte ausweichen. Pflanzliche Öle, die ebenfalls Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren enthalten, sind Leinöl, Walnussöl, Kokosöl, Hanf- und Kürbiskernöl.

Möglich ist aber auch die Gabe andere Fischöle, wie Öl vom Dorsch oder Kabeljau, denn auch dabei handelt es sich um gesunde Naturprodukte mit vielen wichtigen Nährstoffen für Hunde.

Darüber hinaus gibt es speziell für Hunde zubereitete Nahrungsergänzungsmittel, wie wir von Recoactiv sie anbieten. Diese liegen ebenfalls in flüssiger Form vor und können ebenso gut unter das Hundefutter gemischt werden. Die Nahrungsergänzungen sind gut verträglich und werden von vielen Hunden gern angenommen.

Haltbarkeit und Lagerung des Lachsöls für Hunde

Wie lange Lachsöl haltbar ist, hängt von der Form ab, in der man es kauft. Handelt es sich um frisches Lachsöl, sollte man dieses in einer Flasche erwerben, denn diese lässt sich gut widerverschließen und kann je nach Größe innerhalb eines kurzen Zeitraums aufgebraucht werden. Zu beachten ist dabei immer das individuelle Verfallsdatum.

Ist die Flasche mit dem Lachsöl bereits angebrochen, hält sie sich bei Raumtemperatur etwa 3 Wochen. Wichtig ist, dass man es an einem kühlen und trockenen Ort aufbewahrt. Spätestens nach 6 Wochen sollte das Lachsöl nicht mehr verfüttert werden, weil es dann mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits ranzig ist.

Lachsöl kann man auch im Kühlschrank aufbewahren, allerdings mögen es manche Hunde nicht, das Öl in sehr kaltem Zustand serviert zu bekommen. Dann kann es sinnvoll sein, bereits eine kleine Menge für die Fütterung abzufüllen und langsam auf Raumtemperatur anzuwärmen.

Da Lachsöl auch bei -16 bis -20 Grad noch flüssig ist, lässt es sich sogar problemlos einfrieren und ist dann für etwa ein halbes Jahr lang haltbar. Das kann ein Vorteil sein, wenn man versehentlich zu viel Lachsöl eingekauft hat und nichts davon wegschütten möchte.

Soll das Lachsöl besonders lange haltbar sein und sich gut lagern lassen, kann man Lachsölkapseln erwerben. Wissen sollte man dabei, dass sich diese in der Regel schlechter dosieren lassen. Werden sie kühl und dunkel gelagert, können Lachsölkapseln bis zu einem Jahr lang halten. Meist sind sie etwas teurer als Lachsöl in der Flasche, dafür muss jedoch nicht so häufig neues Lachsöl gekauft werden.

FAQ

Es gibt einiges, was Hundebesitzer über Lachsöl wissen sollten. Viele Hunde lieben es, aber einige brauchen es aufgrund der wertvollen Fettsäuren. Wer unsicher ist, wie viel Lachsöl der eigene Hund täglich bekommen darf, sollte immer mit dem Tierarzt oder der Tierärztin darüber sprechen.

In diesem Bereich beantworten wir häufig gestellte Fragen zum Thema.

Wofür ist Lachsöl gut für Hunde?

Viele Hunde profitieren von einer regelmäßigen Fütterung mit Lachsöl, vor allem aber solche, die an Fell- und Hautproblemen leiden. Das hängt damit zusammen, dass die essentiellen Fettsäuren im Lachsöl eine entzündungshemmende Wirkung haben und somit Mangelerscheinungen sowie damit verbundenen Hautproblemen vorbeugen.

Wie viel Lachsöl bekommt ein Hund?

Wie viel Lachsöl ein Hund bekommen sollte, hängt unter anderem von seiner Körpergröße, der Rasse, aber auch dem Alter ab. Häufig gibt es dazu Herstellerangaben auf der Verpackung des Lachsöls. Um zu erfahren, wie viel Lachsöl der eigene Hund verträgt, muss man ihn in einer Tierarztpraxis untersuchen lassen. Tiermediziner verfügen über das notwendige Wissen, um individuelle Ernährungspläne und Fütterungsempfehlungen für Hunde zusammenzustellen.

Welches ist das beste Lachsöl für Hunde?

Um das beste Lachsöl für den Hund zu finden, sollte man sich die Angaben auf der Verpackung genau ansehen. Hochwertiges Lachsöl stammt meist von wildem Lachs, ist frei von Zusätzen und wurde schonend zubereitet. Nur so ist gewährleistet, dass sich noch alle wichtigen Nährstoffe in dem Öl befinden.

Sehr gutes Lachsöl für Hunde weist auch einen hohen Gehalt an Omega-3-Fettsäuren, allen voran EPA und DHA, auf.

Hat Lachsöl Nebenwirkungen?

Bei Lachsöl handelt es sich um ein Naturprodukt, welches in der Regel kaum Nebenwirkungen bei Hunden hervorruft. Allerdings muss darauf geachtet werden, dass man dem Hund nicht zu viel Lachsöl füttert. Eine Überdosierung kann zu verschiedenen Symptomen, wie Übelkeit, Bauchbeschwerden und Durchfall führen.

Fazit

In Alleinfuttermitteln für Hunde befinden sich bereits alle wichtigen Nährstoffe, die Hunde am Tag benötigen. Dennoch kommt es immer wieder vor, dass Hunde an Mangelerscheinungen leiden, weil sie beispielsweise zu wenig Fettsäuren mit der Nahrung aufnehmen. Lachsöl für Hunde enthält neben Omega-3-, auch wichtige Omega-6-Fettsäuren und eignet sich deswegen perfekt als natürliches Ergänzungsmittel für Hunde jeder Art.

Lachsöl erhält man meistens in Flaschen, denn so lässt es sich am besten dosieren. Dafür muss man es nur über das Hundefutter geben, wobei egal ist, ob es sich dabei um Trocken- oder Nassfutter beziehungsweise rohes Fleisch handelt. Hunde erkennen Lachsöl in der Regel bereits an seinem verlockenden Duft, weshalb es sich auch eignet, um sie zum Fressen zu animieren.

Wichtig ist, dass man Lachsöl an einem dunklen und kühlen Ort aufbewahrt, denn nur so ist eine lange Haltbarkeit gewährleistet. Man kann es aber auch in den Kühlschrank stellen oder ins Gefrierfach legen. Bei ranzigem Geruch oder nach Ablauf des Haltbarkeitsdatums darf Lachsöl auf keinen Fall weiterhin verfüttert werden!

Lachsöl hat viele gute Eigenschaften, beispielsweise sorgt es beim Hund für die Fellgesundheit und unterstützt die Gelenke. Allerdings darf man es mit der Gabe von Lachsöl nicht übertreiben, weil dadurch eine Überdosierung eintreten kann. Wie viel Lachsöl ein Hund bekommen darf, hängt von der Einschätzung des Tierarztes ab. Auch an Welpen darf das Fischöl verfüttert werden.

Findet der Hund keinen Gefallen am Lachsöl oder verträgt er es nicht, sollte man nach geeigneten Alternativen Ausschau halten. Wir von Recoactiv haben spezielle Nahrungsergänzungsmittel für Hunde entwickelt, die durch ihre flüssige Form ebenfalls leicht zu dosieren sind. Sie können bei Krankheiten, wie Herzinsuffizienz oder Gelenkbeschwerden helfen und sind darüber hinaus sehr bekömmlich für Hunde.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Warum wird Lachsöl als Futterzusatz für Hunde empfohlen?

Lachsöl wird gern an Hunde verfüttert, weil es sehr gesund ist und lebenswichtige Prozesse im Körper unterstützen kann. Es enthält wichtige Wirkstoffe wie Omega-3-Fettsäuren, die zur Herzgesundheit beitragen, das Fellwachstum fördern, entzündungshemmend wirken und das Immunsystem stärken.

Wie wirkt Lachsöl auf das Fell und die Haut von Hunden?

Die im Lachsöl enthaltenen Omega-3-Fettsäuren fördern gesundes Fellwachstum, sorgen für ein glänzendes, dichtes und weiches Fell und können Haarausfall entgegenwirken. Linolsäure im Lachsöl hilft bei stumpfem oder struppigem Fell. Bei Hautproblemen wie Rötungen, Schuppungen oder Ekzemen unterstützen die enthaltenen Antioxidantien die schnellere Genesung der Haut.

Welche gesundheitlichen Vorteile bietet Lachsöl für das Immunsystem und das Herz von Hunden?

Die Kombination aus Omega-3- und Omega-6-Fettsäuren im Lachsöl kann die Abwehrkräfte und das allgemeine Wohlbefinden von Hunden steigern, besonders in den kälteren Jahreszeiten. Omega-3 senkt den Blutfettgehalt, reduziert das Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall und fördert die Durchblutung, wodurch die Organe besser mit wichtigen Stoffen versorgt werden.

Wie kann Lachsöl bei Entzündungen und Gelenkerkrankungen helfen?

Omega-3-Fettsäuren im Lachsöl wirken entzündungshemmend und können sowohl bei bestehenden Entzündungen als auch vorbeugend eingesetzt werden. Besonders bei durch Arthrose und Arthritis bedingten Entzündungen wird Lachsöl häufig verwendet.

Welche Rolle spielt Lachsöl bei der kognitiven Entwicklung und Sehkraft von Hunden?

Lachsöl enthält Docosahexaensäure (DHA), die zur Verbesserung der Gehirnfunktion und der Sehschärfe beiträgt. Seniorenhunde profitieren davon, da es Verschlechterungen des Erinnerungsvermögens und der Sehleistung ausgleichen kann. Auch Welpen können durch Lachsöl eine gesunde Entwicklung von Gehirn und Netzhaut unterstützt werden.

Was sollte man beim Kauf von Lachsöl für Hunde beachten?

Beim Kauf sollte man auf ein hochwertiges, natürliches Lachsöl ohne Zusätze achten, das kaltgepresst und schonend verarbeitet wurde. Es sollte reich an den Omega-3-Fettsäuren EPA und DHA sein, idealerweise aus wild gefangenem Lachs stammen und ein gültiges Verfallsdatum haben, um optimale Frische zu gewährleisten.

Wie wird Lachsöl richtig dosiert und gefüttert?

Die Dosierung von Lachsöl hängt von Größe, Gewicht, Alter und Gesundheitszustand des Hundes ab und sollte mit dem Tierarzt abgestimmt werden. Lachsöl kann langfristig oder als Kur, zum Beispiel während des Fellwechsels, gefüttert werden. Es wird am besten auf das Futter geträufelt, da die reine Gabe meist schlecht bekömmlich ist.

Für welche Hunde ist Lachsöl nicht geeignet?

Hunde mit Fischallergien oder Blutgerinnungsstörungen sollten kein Lachsöl erhalten. Vor der Gabe von Lachsöl sollte daher immer Rücksprache mit einem Tierarzt oder einer Tierärztin gehalten werden.